SOYLEM

              

HasanKayıhan 

 

 

 

     

OFFENER BRIEF  AN:

Herrn W. Thierse

Bundestagspräsident

10774 Berlin

Sehr geehrter Herr Präsident,

wie sehr viele ahnungslose Politiker auf der Welt, wollen  manche Abgeordnete in unserem Bundestag im Mai 2005 über die sogenannte "armenische -Frage" im osmanischen Reich debattieren. Ich bezweifle , ob alle unsere Abgeordneten genügend neutrale Informationen über diese Ereignisse besitzen. Als Vertreter eines Volkes, deren Geschichte einen sehr bitteren Völkermord verantworten hat, hoffe ich, sie können die Unterschiede zwischen Massenmord und Zwangsiedlung den Helfern des Feindes "ihres Landes" in einem Krieg zu sehen,  aber das türkische Volk hat das Gefühl, daß die Gegner der Türkei   ohne wenn und aber für solche Anschuldigungen  zustimmen, um noch mehr Steine auf den Weg zum Beitritt der Türkei in die EU  zu legen. Daher möchte Ich Sie  darauf aufmerksam machen, daß eine Eilentscheidung für eine geschichts-wissenschaftliche  Frage ohne wissenschaftliche Forschung eine fehl Entscheidung auf sich ziehen könnte auch Sie als Präsident des Bundestags als neutraler in dieser schwierigen zeit. Deshalb ist meine bitte an Sie, fangen Sie bitte Ihre Vorbereitungen mit dem Datum von 1878 an und fordern Sie vorher von Ihrem türkischen Amtskollegen, die Dokumentationen über die, durch armenischen Terroristen getöteten  558.000 Türken zwischen 1910-1922 an und vergessen Sie bitte nicht, diese Anschuldigung wurde zuerst in dem Buch "The Blue Book"  vom britischen Kriegsministerium während des ersten Weltkriegs als Propagandamittel verbreitetet,  in denen  viele erfundene Erzählungen  über die kaiserliche Armee zu lesen sind, deshalb wäre es sehr wichtig, wenn Sie auch mit dem britischen Parlamentspräsidenten in Verbindung setzen würden.

Sehr geehrter Herr Präsident,

Für  das türkische Volk ist es gleichgültig, ob die Europäer die Türkei in die EU nicht beitreten läßt, aber können die Türken auf der ganzen Welt diese erfundene  Anschuldigung, die nur als eine Verhinderungsmethode zum Beitritt der Türkei in die EU in unserem Parlament entlarvt haben, nicht ertragen.

Mein allerletzter Appell an Sie ist , wenn Sie auch, wie es vor paar Jahren im französischen Parlament geschah, eine Eilentscheidung zu treffen ohne die türkische Seite zu befragen, könnte eventuell eine unverdiente Anschuldigung das türkische Volk die Beziehung speziell die deutsch-türkische stark beeinflussen , weil dieses tapfere und ehrenhafte Volk in seinem mehrere tausend jährigen Geschichte niemals und nirgendwo Völkermord verübt hat.

Sehr geehrter Herr Präsident,

wir dürfen es auch nicht vergessen, daß dieser  von unverantwortlichen Politikern gestellter Antrag auch die mögliche türkisch-armenische Beziehungen auf Dauer nun zur Nichte machen.

Mit freundlichen Grüßen,