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OFFENER
BRIEF AN HERRN BUNDESKANZLER SCHRÖDER, DER
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DIE
HANAUISCHE ATOMANLAGE NACH CHINA LIEFERN WILL!
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(DIE
ANLAGE WIRD AUF DEM BODEN DER OSTTURKESTAN MONTIERT,
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WO DIE
ERDE SCHON DURCH CHINESISCHE ATOMBOMBEN
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RADIOAKTIV
VERZEUGT IST!
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Sehr geehrter Herr Kanzler,
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In den Zeitungen im November-2003 habe ich Ihre Fotos auf der
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chinesischen Mauer gesehen.
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Sie waren als Staatsgast in diesem Land.
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Es ist wohlmöglich, dass Sie auch chinesische Küche
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kennen lernen wollten und einige Spezialitäten dieses Landes gegessen
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und getrunken haben, gerade deshalb um Ihre Gesundheit mache ich mir
Sorgen.
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Ich hoffe und wünsche mir, dass Ihr Gastgeber Ihnen
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keine Gemüse, Früchte und Säfte aus dem Ostturkestan / Xinjiang (das
neu erhaltenes Land)
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serviert hätten. Wenn Sie davon nicht sicher sind, Lieber Herr Kanzler,
bitte lassen Sie sich in
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einem spezial Klinik gründlich unterzusuchen, weil aller
landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus
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diesem Gebiet Xinjiang der Volksrepublik China sich radioaktive
Strahlungen beinhalten.
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Ich bin darauf sehr sicher, dass Ihre chinesischen Gastgeber Ihnen keine
Informationen
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über diesem Gebiet erteilt haben, sonst einen Kanzler wie Sie niemals
über einer mörderischer
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Geschäft mit diesem Land gesprochen hätte.
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Xinjiang ist ein Gebiet in Volksrepublik China, in dem über
hunderttausende
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Menschen, deren Muttersprache nicht chinesisch sind, leben unter
Unterdruckung
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der Regierung China und haben keine Menschenrechte mit dem niedrigste
Niveau.
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Nach dem Angaben WHO liegt Kindessterblichkeit in diesem Gebiet über 80%
und
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viele Kinder leiden wegen fehlenden organischen Entbindungen.
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Sehr geehrter Her Kanzler! Volksrepublik China hat bis heutigem Tag mehr
als
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48 Male ihre atomare Waffen in diesem Gebiet Xinjiang getestet, davon
sind
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11 Proben unter der Erde, Rest unter dem offenen Himmel!
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Nun wünschen Sie sich nach Zeitungsberichten die Hanausche Atomanlagen
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nach China liefern...
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Herr Kanzler! Ich konnte mir es nicht glauben, dass Sie so was
machen könnten,
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am Anfang dachte ich, es muss alles an Sie gerichtete gegen Kampagne
sein.
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Doch leider alles wahr, was ich gehört habe. Nun fühle ich mich dazu
gezwungen Ihnen diesen
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Brief zu schreiben und die Menschenrechtsverletzungen in diesem
Land zu erzählen, aufgrund
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Ihrer Zeitmangel werde ich hier nur von ein einzigem
Jahr, z.B. aus dem Jahr 1999 erzähle, so bin ich sicher, dass
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Sie auch nicht in der Lage sind, Ihre Tränen in Ihrer Inne behalten zu
können.
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Sehr geehrter Herr Kanzler,
Das Uigurenland Ostturkestan, die von
der chinesischen
Kommunistischen Partei
offiziell als "Autonome Uigurische Region Xinjiang" bezeichnet
wird, ist die einzige Region Chinas,
in der während der letzten
Jahren politische Gefangene
hingerichtet wurden.
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Seit dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens
am 4. Juni
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1989, ist in anderen autonomen Gebieten, der Inneren Mongolei
und
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Tibet, kein einziger politischer Gefangene hingerichtet worden.
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Diese Tatsache ist ein deutlicher Beweis für die
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Assimilierungspolitik der chinesischen Regierung gegen das
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Die internationale Menschenrechtsorganisation Amnesty
International
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veröffentlichte 1999 einen 92 Seiten umfassenden Jahresbericht
über
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die Menschenrechtsverletzungen in Ostturkestan, in dem sie die
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Menschenrechtsverletzungen der chinesischen Regierung in
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Ostturkestan kritisierte. Ferner wurden auch in einem Bericht
des
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Amerikanischen Außenministeriums über
Menschenrechtsverletzungen und
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im Bericht der in Deutschland ansässigen Gesellschaft für
bedrohte
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Völker auf die Menschenrechtsverletzungen in Ostturkestan
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hingewiesen. Leider setzt die chinesische Regierung
ungeachtet der
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anhaltenden Kritik seit dem vergangenen Jahr ihre Politik der
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Verhinderung der Ausübung des religiösen Glaubens, der
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Massenverhaftungen, Massenhinrichtungen und Folter in den
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Die
Menschenrechtsverletzungen durch die chinesische
Regierung in
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Ostturkestan können wie folgt zusammengefasst werden:
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1. Willkürliche Masseninhaftierungen und Hinrichtungen:
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Das Jahr 1999 war der Höhepunkt der
Assimilierungspolitik der
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chinesische Regierung gegen Uiguren. Die
Menschenrechtsverletzungen
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wurden aus allen Teilen des Landes insbesondere aus
Gulja, Hotan,
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Kashgar und Aksu gemeldet, wo die Uiguren die
zahlenmäßig stärkste
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Volkgruppe ist. Die chinesische Regierung hat seit
Anfang des
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vergangenen Jahres in den Regionen Hotan, Kashgar und
Gulja
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so genannte
„Säuberungsaktionen" durchgeführt. Diese Aktionen dauern
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Informationen des Informationszentrums
Ostturkestans zufolge wurden
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allein in der Zeit von Anfang des Jahres 1999
bis März 2000 mehr als
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10.000 Uiguren verhaftet. Sie wurden als
„Separatisten, Terroristen
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und Kriminelle" beschuldigt.
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9000 Menschen sitzen noch in Haft, ohne die
Anklage gegen sie
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erhoben worden wäre. Zum Beispiel: Rabiye
Kadir, eine uigurische
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Geschäftsfrau, wurde am 2. September 1999
festgenommen, weil sie
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angeblich „Geheimunterlagen an fremde
Staaten" gegeben haben soll.
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Sie wurde am 10. März 1999 vor
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Gericht gebracht und trotz der heftigen
Proteste der internationalen
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Organisationen zu acht Jahren Freiheitsentzug
verurteilt. Nach den
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Zahlen der chinesischen Regierung und
Justizbehörden sind im
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vergangenen Jahr ca. 500 Personen zum Tode
verurteilt worden.
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Informationen des Informationszentrums
Ostturkestans zufolge sind
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zwischen Anfang 1999 und März 2000 nicht
weniger als 2500 Menschen
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von Gerichten zu Todesstrafen verurteilt, in
den bewaffneten
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Auseinandersetzungen getötet worden oder sie
ließen in den
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Gefängnissen durch Folter ihr Leben.
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Zum Beispiel: Als sich am 9. August 1999 in
der Kreisstadt Lop, nahe
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der Stadt Hotan, mehr als 10 tausend
uigurische Bauern vor dem
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Gebäude der örtlichen Verwaltungsbehörde
versammelten, um die
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Freigabe der Leichen der zwei von den
Chinesen getöteten Uiguren zu
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fordern, weigerten sich die
Sicherheitsbehörden, den Angehörigen die
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Leichname auszuhändigen und lösten diese
berechtigte Demonstration
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auf brutalste Weise auf und nahmen mehr als
1000 Demonstranten fest.
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In der Provinz wurde der Ausnahmezustand
verhängt und Tausende
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Soldaten in die Provinz geschickt.
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Nach geheimen Akten der Direktion für
öffentliche Sicherheit in der
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Stadt Hotan im Südwesten von Xinjiang ist in
dem Zeitraum vom 9.
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August bis 25. September 1999 Menschen als
angebliche „nationale
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Separatisten" beschuldigt und festgenommen
worden.
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In der Stadt Karakash nahe der Stadt Hotan
sind an einem Tag 71
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Menschen festgenommen und zwei Menschen
getötet worden. In der
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selben Provinz wurde in der Baumwollfabrik
eine Bombe entdeckt.
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Anschließend wurden 500 Personen
festgenommen, um den Bombenleger zu
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ermitteln. In der Haft kam es zu Folterungen
und Misshandlungen.
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Der Parteisekretär der Provinz, Wang Lequan,
erklärte in einem
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Bericht vom 10. Januar 1999, dass im Jahr
1999 „viele muslimische
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Extremisten und Separatisten getötet wurden".
In seiner Ausgabe vom
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5. September 1999 veröffentlichte die von der
chinesischen Regierung
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herausgegebene Tageszeitung Hotan, ein Bild
des unter der
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Anschuldigung des Separatismus zu Tode
verurteilten und
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hingerichteten jungen Mannes. (siehe Anlage).
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Aus dem Jahresbericht 1999 des Parteikomitees
der Provinz Hotan geht
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hervor, dass 71 Menschen der im Zeitraum
zwischen September und
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Dezember 1999 festgenommenen Uiguren in der
Haft an den Folgen von
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Folter gestorben sind. Die Leichname dieser
Uiguren sind ihren
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Angehörigen nicht ausgehändigt worden. Aber
die chinesische
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Regierung gab als Todesursache den
Fluchtversuch aus dem Gefängnis
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an. Die Politik der systematischen
Assimilierung der chinesischen
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Regierung gegen die uigurische Bevölkerung
ist nicht nur auf die
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Provinz Hotan begrenzt. Das Massaker von
Gulja im Jahre 1997 hat für
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die muslimischen Uiguren eine ähnliche
Tragweite wie das Massaker
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auf dem Platz des Himmlischen Friedens für
die chinesische
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Demokratiebewegung. Als vor drei Jahren
Angehörige und Freunde
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friedlich die Freilassung Hunderter
willkürlich inhaftierter
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muslimischer Gläubiger forderten, reagierten
die chinesischen
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Sicherheitskräfte mit brutaler Gewalt. Bis zu
100 Menschen wurden
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getötet und Hunderte verletzt. Mindestens 52
Uiguren wurden aufgrund
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ihrer mutmaßlichen Beteiligung an den Unruhen
zum Tode verurteilt
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und hingerichtet, mehrere Dutzend zu meist
langjährigen Haftstrafen
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verurteilt.
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Doch während die Weltöffentlichkeit für ein
Ende der schweren
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Menschenrechtsverletzungen in Ostturkestan
entschieden eintreten,
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setzt die chinesische Regierung ihre Politik
der systematischen
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Assimilierung mit ganzer Härte fort.
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Zum Beispiel: Laut einer sicheren Quelle aus
Ostturkestan, mussten
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in unterschiedlichen Städten 47 Menschen sich
vor Gericht
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verantworten. Ein chinesisches Gericht
verurteilte 873 Uiguren mit
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der Anschuldigung, „muslimische Extremisten"
oder „Separatisten" zu
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sein, zu unterschiedlichen Gefängnisstrafen.
142 Uiguren sind zu
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Tode verurteilt worden. Das 4. Armeekorps der
chinesischen
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Befreiungsarmee ist in die Nähe der Stadt
Gulja verlegt worden. In
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der Stadt wurde eine nächtliche
Ausgangssperre verhängt.
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Das wird auch durch die Meldungen einiger
ausländischen
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Nachrichtenagenturen bestätigt. Zum Beispiel:
Nach einer Meldung der
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Nachrichtenagenturen Reutersens vom 22.
Februar 1999 sind am 8. Februar
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1999 in der Stadt Gulja 29 Uiguren mit der
Anschuldigung
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Separatisten zu sein, zu verschiedenen
Strafen verurteilt worden.
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Am 10. November 1999 berichtete die
französische Nachrichtenagentur
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aus Peking, dass 18 uigurische Jugendliche
von dem Militärgericht
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des 4. Armeekorpses der Produktions- und
Baubrigade von Ostturkestan,
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unter der Anschuldigung, Separatismus zu
betreiben, zu verschiedenen
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Strafen verurteilt wurden. Ebenfalls
berichtete die französische
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Nachrichtenagentur, dass am 15. November 1999
das chinesisches
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Gericht in der Stadt Gulja, gegen elf Uiguren
Todesurteile verhängt
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hat und dass 2 Todesurteile vollstreckt
worden sind. Nach einer
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Meldung einer anderen französischen
Nachrichtenagentur aus Peking
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sind am 18. Januar 1999 in der
Provinzhauptstadt Urumqi erneut
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dreizehn Uiguren zu verschiedenen Strafen
verurteilt worden. Gegen
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fünf Uiguren wurde das Todesurteil verhängt.
Das heißt, die
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chinesisches Gericht in den verschiedenen
Städten Ostturkestans
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verurteilen weiterhin die Uiguren zum Tode,
die nur für ein
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menschenwürdiges Leben eintreten.
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Während die chinesische Regierung ihre
Politik der systematischen
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Assimilierung fortsetzt, werden sogar
Kleinkinder wegen ihnen
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unterstellter Beschuldigungen festgenommen.
Zum Beispiel:
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Informationen des Informationszentrum von
Ostturkestan zufolge wurde
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die 15jährige Schülerin der 3. Klasse der
Mittelschule Aynur von der
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Polizeidirektion der Stadt Hotan mit der
Begründung festgenommen,
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dass ihre Handschrift der Schrift an einer
Wand
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ähneln würde. Im Oktober 1999 sind in der
Provinz Hotan an die Mauer
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einer Firma politische Parolen gegen die
chinesische Kommunistische
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Partei geschrieben worden. In der Stadt
wurden 450 Menschen in Haft
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genommen, um ihre Handschriften mit dem
Schriftzug an der Mauer zu
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vergleichen. Weil die Handschrift von der
Schülerin Aynur mit dem
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Schriftzug an der Mauer Ähnlichkeiten
auswies, ist sie festgenommen
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worden. Sie wurde in der Haft gefoltert. Auch
der Parteisekretär der
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„autonomen" Provinz, Wang Lequan, sagte in
einer Erklärung, dass
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fünf Schüler festgenommen worden sind, weil
sie angeblich das
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Maobild auf einem Schulbuch zerrissen hat
sollen.
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Die chinesische Regierung, die nach dem Motto
„Auch wenn tausend
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unschuldige Menschen festgenommen werden,
soll ein Schuldiger uns
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nicht entkommen" handelt, lässt in einer
Stadt alle Bewohner
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festnehmen, auch wenn sie nur einen einzigen
Verdächtigen zu finden
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glaubt. So werden alle Menschen in
Mitleidenschaft gezogen.
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Zum Beispiel nach Informationen des
Informationszentrum
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Ostturkestans am 8. November 1999 zufolge,
wurde der Bauer Tohti
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Hajim mit seinen 7 Kindern und Enkelkindern
zusammen festgenommen,
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weil er angeblich „Separatisten" geholfen
haben soll. Sein Haus
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wurde in Brand gesetzt. Seit August des
vergangenen Jahres kam es in
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der Stadt Hotan zu willkürlichen Festnahmen.
Die chinesischen
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Sicherheitsbehörden nahmen sogar alle
Personen unter 40 Jahren, die
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in der Nachbarprovinz lebten, fest.
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Nach dem 3. September 1999 sind viele
Personen aus Hotan, die in die
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Region Kashgar gekommen waren, festgenommen
worden. Am 3. September
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sind 13 Personen aus Hotan in ihren Hotels
festgenommen worden. Der
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Parteisekretär Wang Jing Chi, erklärte auf
einer Tagung der
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Kommunistische Partei in der
Provinzhauptstadt Hotan am 10. Januar
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2000, dass während der seit August des
vergangenen Jahres in Hotan
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andauernde Säuberungsaktion mehr als 160
tausend Personen
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kontrolliert, an Tausenden von Orten
Kontrollpunkte eingerichtet und
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»Separatisten, Terroristen und Kriminelle«
festgenommen worden sind.
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Alles ist ein Beweis dafür, dass muslimischen
Uiguren in
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Ostturkestan keinerlei Rechte haben. Es ist
kein Zufall, dass die
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chinesische Regierung mit einer
Säuberungsaktion begonnen hat. Nach
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unseren Informationen wurde die
„Säuberungsaktion" von der
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chinesischen Zentralregierung und der Führung
der so genannten
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uigurischen Selbstverwaltung in der
„Autonomen Uigurischen Region
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Xinjiang" zusammen geplant und umgesetzt. Der
chinesische Staats-
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und Parteichefs Jiang Zemin ordnete bei einem
Besuch in Ostturkestan
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die Sicherheitsbehörden an, „die
Säuberungsaktion gegen die
-
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Separatisten" zu verstärken. Als Ziel der
„Säuberungsaktion" nannte
-
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er die muslimischen Uiguren. Nach der
Anweisung des Parteichefs
-
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begann die Regierung der Autonomen
uigurischen Region Xinjiang mit
-
-
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der „Säuberungsaktion" in der Stadt Hotan, in
der die Uiguren mit 98
-
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Prozent die zahlenmäßig stärkste Volksgruppe
bilden.
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Zum Beispiel: Laut einer dem
Informationszentrum vorliegenden
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Rechtsvorschrift der chinesischen Regierung
Nr. 43 aus dem Jahr 1999
-
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wurde auf einer Tagung der Kommunistischen
Partei der „Autonomen
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Uigurischen Region Xinjiang" am 16. August
1999 ein vom chinesischen
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Staatsrat genehmigtes Geheimprogramm
besprochen, in dem die
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-
Einzelheiten der Säuberungsaktion in Hotan
geplant wurden. 3 Tage
-
-
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nach der Tagung wurde eine Gruppe unter der
Leitung des Mitglieds
-
-
-
der Führung der Kommunistischen Partei der
„Autonomen Uigurischen
-
-
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Region Xinjiang" Ismail Tiliwaldi, nach Hotan
beordert, um die
-
-
-
„Säuberungsaktion" zu koordinieren. So begann
die „Säuberungsaktion"
-
-
-
in Hotan. Die
-
-
-
Zentralregierung unterstützte diese Aktion.
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Zum Beispiel: Nach Informationen unseres
Informationszentrums
-
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ordnete der Parteisekretär der chinesischen
Kommunistischen Partei
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Wang Le Quan auf einer Tagung in Hotan am
17. Dezember 1999 (siehe
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Anlage), und der stellvertretender
Parteichef Hu Jin Tao und der
-
-
-
chinesische Staatsminister Lo Gen in den
Telefongesprächen mit den
-
-
-
Verantwortlichen in Ostturkestan am 12.
Dezember 1999 an, die
-
-
-
andauernde „Säuberungsaktion" mit aller Härte
und Entschlossenheit
-
-
-
fortzusetzen. Das ist ein Beweis für die
Politik der systematischen
-
-
-
Assimilierung der chinesischen Regierung
gegen die uigurische
-
-
-
Bevölkerung in Ostturkestan. In diesem
Geheimprogramm wurde
-
-
-
angeordnet, die in Hotan andauernde
Säuberungsaktion auf die Region
-
-
-
Kashgar auszuweiten. Ferner geht es nach dem
Informationszentrum
-
-
-
vorliegenden Informationen aus den
Erklärungen des
-
-
-
höchstinstanzlichen Gerichts der Autonomen
Region" und der ständigen
-
-
-
Provinzkomitee der Kommunistischen Partei in
Gulca" hervor, dass in
-
-
-
diesen Regionen eine systematische
Assimilierungspolitik geführt
-
-
-
wird. Auf der Grundlage der Rechtsvorschrift
der chinesischen
-
-
-
Kommunistischen Partei wurden willkürliche
Festnahmen in der
-
-
-
„Autonomen Uigurischen Region Xinjiang"
fortgesetzt. Zum Beispiel
-
-
-
hat Wang Le Quan ein Komitee nach Hotan
beordert. Die chinesischen
-
-
-
Beamten dieses Komitees hatten das Recht, die
Uiguren nach Belieben
-
-
-
zu bestrafen, einzusperren, hinrichten zu
lassen und in den
-
-
-
Wohnungen von muslimischen Uiguren
Hausdurchsuchungen durchzuführen.
-
-
-
Auf die Juristen, die gegen die willkürlichen
Verhaftungen
-
-
-
protestierten, wird politischer Druck
ausgeübt. Sie werden bestraft,
-
-
-
indem sie ihrer Posten enthoben wurden. Ein
weiterer Vorfall, über
-
-
-
den in der chinesischen Hotan-Zeitung in der
Ausgabe vom 26. Oktober
-
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1999 (siehe Anlage) berichtet wurde, war,
dass dem Mitglied des
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-
-
Untersuchungskomitees der Kommunistischen
Partei in Hotan Erkin Emet
-
-
-
seiner Posten enthoben wurde. Die Behörden
warfen ihm vor, "die
-
-
-
Personen, die die öffentliche Sicherheit
gefährden, aus Mangel an
-
-
-
Beweisen frei gelassen zu haben. Die Behörden
forderten ihn auf,
-
-
-
zwei uigurischen Männern für schuldig zu
erklären und zu
-
-
-
verurteilen. Erkin Emet wurde seiner Posten
enthoben, weil er darauf
-
-
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bestand, dass gegen die zwei Männer nicht
genug Beweise vorliegen.
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Die jungen Muslime sind jeweils zu sieben
Jahren Haftstrafen
-
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-
verurteilt worden. Diese Fälle sind doch
keine Einzelfälle. Die
-
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-
Beispiele wie diese aus Ostturkestan können
erweitert werden.
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2 . Folterungen und Misshandlungen gegen die
uigurischen politischen
-
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-
Gefangenen
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Dem Jahresbericht 1999 von Amnesty
International zufolge, trafen aus
-
-
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den Gefängnissen, Untersuchungshaftanstalten
und Arbeitslagern
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Chinas erneut Berichte über weit verbreitete
Folterungen und
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-
Misshandlungen gegen die uigurischen
politischen Gefangenen, die
-
-
-
mehrere Todesfälle zur Folge hatten. Das
Informationszentrum hatte
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1999 einen Brief von einem uigurischen
Jugendlichen bekommen, der
-
-
-
aus politischen Gründen in Haft genommen
worden war. Diesem Brief
-
-
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zufolge gibt es in Ostturkestan 145
Gefängnisse und mehr als 30
-
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Arbeitslager. Zurzeit liegt die Zahl der
inhaftierten Gefangenen
-
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bei fast 250.000, darunter 150 tausend
gewaltlose politische
-
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Gefangene. Nur im Gefängnis der
Provinzhauptstadt Urumqi Liudavan
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kamen jeden Monat 20-30 Insassen durch
Folter ums Leben. Noch dazu
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am folgenden Tag drangen bewaffnete
Polizisten in die Wohnungen der
-
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Verstorbenen ein und forderten von der
Familie, „den geflohenen
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Jungen zu finden". Der junge Mann, der den
Brief geschrieben hat,
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war nach Urumqi gekommen, um Handel zu
treiben. Er wurde ohne Grund
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von seinem Hotel abgeholt, festgenommen und
im Gefängnis Tiyansan
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gefoltert. Der junge Mann beschrieb
Folterungen und Misshandlungen
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im Gefängnis wie folgt: Elektroschlagstock,
elektrischer Stromschlag
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ins Gehirn, Nägelrausreißen, Einführung eines
Eisenstanges in die
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Geschlechtsorgane, Pressen der Zunge oder des
Geschlechtsorgans mit
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einer Eisenstange, elektrisches Stromgeben,,
wenn man auf dem nassen
-
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Boden sitzt, zwingen, sich auf einen
Nagelstuhl zu setzen usw...Der
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junge Mann, der aus dem Gefängnis Tiyansan
zum Liudavan Gefängnis
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verlegt wurde, erzählte seine Erlebnisse wie
folgt:" In der Zelle
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waren wir 10 Leute. Die Zelle ist 4 Meter
breit, 5 Meter lang. Im
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Gefängnis gibt es insgesamt 60 Zellen. Für
die Mörder und Diebe gibt
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es genug Brot, aber die politischen
Gefangenen bekommen morgens nur
-
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gedämpftes Brot, abends eine Tasse Suppe aus
Maismehl." Er erhielt
-
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auch Kenntnis von Todesfällen im Gefängnis:
"Ich habe gesehen, dass
-
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die chinesische Polizei den gefolterten
24jährigen Studenten Ekrem
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Tursun aus Sahyar/Kuybulung im Gefängnis
blutüberströmt in die
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Nebenzelle geworfen hat. Drei Tage nach
diesem Tag sagten die
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chinesischen Polizisten, Ekrem sei aus dem
Gefängnis geflohen. Es
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ist nicht möglich, dass ein Mensch, der am
ganzen Körper
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blutüberströmt war, aus dem Gefängnis flieht.
Meiner Meinung nach
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wurde er im Gefängnis zu Tode gefoltert. Im
Brief werden auch von
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anderen Vorfällen wie diesem berichtet. Nach
unseren Informationen
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ist es eine allgemeine Praxis, die Leichname
von politischen
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Gefangenen, die zu Tode
-
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gefoltert wurden, die Familien nicht
auszuhändigen, mit der
-
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Begründung, dass der „Gefangene" geflohen
sei. Aus zuverlässiger
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Quelle hat das Informationszentrum von
Ostturkestan folgendes
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erfahren: Im April 1999 wurden in der Region
Hotan 4 uigurische
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junge, Abdulkadir Kari, Mehmet Tursun,
Abdulkerim Karim und Tursun
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Kari festgenommen, weil sie angeblich
illegal religiöse Aktivitäten
-
-
-
durchgeführt haben. Sie wurden ins
Arbeitslager Karahan in der
-
-
-
Region Hotan gebracht. Am 27. Juni 1999
erhalten die Familien ein
-
-
-
Schreiben von der Leitung des Arbeitslagers,
in dem der Familie
-
-
-
mitgeteilt wurde, dass ihre Söhne nach einem
Fluchtversuch
-
-
-
hingerichtet worden sind. Ferner nahm die
Zahl der willkürlichen
-
-
-
Verhaftungen zu. Am 18. Juli 1999 haben 75
politische Gefangene, die
-
-
-
in einem Kohlewerk arbeitete, ihr Leben bei
einem Grubenunglück
-
-
-
verloren, weil die Sicherheitsmaßnahmen nicht
ausreichend waren. Die
-
-
-
chinesischen Behörden nehmen sogar die
kleinen Kinder willkürlich
-
-
-
fest. Im August vergangenen Jahres wurden 4
Kinder im Alter von 12
-
-
-
Jahren festgenommen. Ihnen wurde vorgeworfen,
„ohne Genehmigung den
-
-
-
Koran gelesen zu haben" Diese Kinder haben
nach ihrer Freilassung
-
-
-
psychologische Probleme gehabt.
-
-
-
3. Brutalität der chinesischen
Volksbefreiungsarmee in Ostturkestan:
-
-
-
-
a. Kurzinformationen über die chinesische
Armee in Ostturkestan
-
-
Heute ist Ostturkestan eine der Provinzen, wo
die Einheiten der
-
-
chinesische Volksbefreiungsarmee am stärksten
stationiert ist. Ein
-
-
Viertel der chinesischen Volksbefreiungsarmee
ist in Ostturkestan
-
-
stationiert. Die ausländischen
Militärexperten vermuten, dass in
-
-
Ostturkestan ca. 1 Million chinesischer
Soldaten stationiert ist.
-
-
In dem von der chinesischen Regierung
veröffentlichten Buch
-
-
"Xinjiang Jahrbuch" werden 39 in Ostturkestan
stationierte
-
-
Armeekorps der chinesischen Armee genannt.
-
-
Dem Jahrbuch zufolge werden jedes Jahr in
Ostturkestan 13-15 Tausend
-
-
Personen zum Militär eingezogen. 16 Prozent
der neuen Soldaten sind
-
-
Angehörige der nationalen Minderheiten. Der
prozentuale Anteil der
-
-
Uiguren liegt nur bei 2 Prozent. Neben
starker Militärpräsenz sind
-
-
100.000 Milizionäre stationiert. Ferner gibt
es eine weitere Armee
-
-
unter dem Namen „Produktions- und Baubrigade
von Ostturkestan".
-
-
Dieses Armeekorps ist eine halb zivile, halb
militärische Einheit,
-
-
die eine Stärke von 2 Millionen 250 tausend
Personen hat. In
-
-
Ostturkestan lebt heute nach Angaben des
statistischen Amtes der
-
-
chinesischen Volksrepublik ca. 8,7 Millionen
Uiguren. Also gibt es
-
-
in Ostturkestan für fünf Uiguren 2 Soldaten
(ohne die Polizisten).
-
-
Eine solche Relation findet man nirgendwo auf
der Welt.
-
-
b. Brutalität der chinesischen
Befreiungsarmee und Milizionären
-
-
Die chinesische Armee, die in Ostturkestan
stationiert ist, dient
-
-
nicht nur zur militärischen Sicherung der
Außengrenzen des Landes,
-
-
sondern zur Durchsetzung der Politik der
systematischen
-
-
Assimilierung der chinesischen Regierung
gegen die uigurische
-
-
Bevölkerung. Zu den anderen Vorgängen und
einer Vergewaltigung
-
-
erhielt das Informationszentrum aus der
Region Kashgar nun folgende
-
-
Informationen:
-
-
Am 4. Februar 1999 haben zwei Milizionäre das
14jährige Mädchen
-
-
Aminem und seine Schwester Arzigül (12
Jahre), die am Gebäude des
-
-
Generalkommandos vorbeigingen, in den
Wachturm gebracht und sie
-
-
wieder gehen lassen, nachdem sie beide
Mädchen vergewaltigt hatten.
-
-
Als die Mädchen zu Hause von der
Vergewaltigung berichteten, ging
-
-
der Vater zum Gebäude des Generalkommandos,
um die Vergewaltigung
-
-
bei dem Kommandant anzuzeigen. Aber er wurde
festgenommen, weil er
-
-
angeblich einen Milizionär angegriffen hätte.
Laut einer Meldung
-
-
unseres Reporters Abdullah Pamir in
Ostturkestan, wurden 2
-
-
uigurische Bergarbeiter einer Goldmiene in
der Region Hotan, der
-
-
Provinz Karakas, Provinzstadt Saybag, von den
chinesischen Soldaten
-
-
mit der Anschuldigung festgenommen, heimlich
nach Gold gegraben zu
-
-
haben. Die uigurischen Arbeiter wurden von
den Soldaten mit der
-
-
Anschuldigung schwer gefoltert, dass sie
gegen die Soldaten
-
-
Widerstand geleistet hätten. Der Name eines
Arbeiters ist Abdullah
-
-
Heyt, der andere heißt Goja Abdullah.
-
-
Nach einer Meldung aus Peking, die am 25.
Januar unser Zentrum
-
-
erreichte, sind Tursun Kerem und seine Frau
Azat Gül am 7. Januar
-
-
1999 auf dem Flughafen verhaftet worden, als
sie zur Wallfahrt nach
-
-
Mekka fliegen wollten. Frau Azat Gül, die
mit dem Vorwand, eine
-
-
Heroinkontrolle durchzuführen, wurde in ein
anderes Zimmer gebracht
-
-
und bei der Durchsuchung von den Zollbeamten
vergewaltigt. Etwas
-
-
Belastendes wurde nicht gefunden.
-
-
Im August 1999 sind Tausende von Soldaten
kurz nach Ausbruch der
-
-
Unruhen nach Hotan verlegt worden, um die
Aufstände
-
-
niederzuschlagen. Die chinesischen Soldaten
stürmten die Wohnungen,
-
-
um "muslimische Separatisten" festzunehmen.
Als die Soldaten wahllos
-
-
in die Menschenmenge geschossen haben, sind
dabei viele Menschen
-
-
getötet worden.
-
-
Am 26. Oktober 1999 stürmten die chinesischen
Sicherheitskräfte die
-
-
Wohnungen in der Provinzstadt Segizgül in der
Region Hotan, um dort
-
-
„Separatisten" zu suchen. Weil die Soldaten
während der
-
-
Hausdurchsuchung das Feuer eröffnet hatten,
sind 3 Uiguren, darunter
-
-
eine uigurische Frau, getötet und vier
Uiguren verletzt worden.
-
-
Einer von 2 getöteten Männern war Abdullah
Memet Emin. Die von der
-
-
chinesischen Regierung herausgegebene
Tageszeitung Hotan
-
-
veröffentlichte auch eine Meldung über diesen
Vorfall.
-
-
In einem Brief an das Informationszentrum
werden die Übergriffe der
-
-
chinesischen Soldaten gegen Uiguren
dargestellt: In Keriye/Karakir
-
-
stürmten die chinesischen Milizionäre am 2.
November 1999 die
-
-
Wohnung des uigurischen Bauers Alim Kurban
und töteten seine Frau
-
-
Arzigül, seinen 14jährigen Sohn Abdulletip
und seine 8 jährige
-
-
Tochter auf brutale Weise. Der Übergriff der
Milizionäre wird in dem
-
-
Brief wie folgt geschildert:
-
-
Im September sind 3 Studenten, die wegen
„langjähriger illegaler
-
-
religiöser Betätigung" inhaftiert waren, aus
dem Karahan Gefängnis
-
-
in der Provinz Keriye geflohen. Diese
Studenten waren Ahmet Karim
-
-
(22 Jahre alt), Mehmet Abdullah Karim und
Nurmehmet Talip. Die
-
-
chinesische Sicherheitsbehörden führten
Operationen durch, um die
-
-
geflohenen Studenten zu finden. Am 2.
November stürmten fünf
-
-
chinesische Soldaten die Wohnung des
uigurischen Bauern Alim Kurban
-
-
in Karakas (Bezirkstadt Keriye). Die
Soldaten fanden den geflohenen
-
-
Studenten Nurmehmet in der Wohnung von Alim
Karakas. Daraufhin
-
-
zwangen die Soldaten den Bauern Alim Kurban,
sich völlig nackt
-
-
auszuziehen. Sie haben ihn festgebunden und
begannen ihn zu foltern.
-
-
Die Soldaten wollten wissen, wo sich die
anderen zwei geflohenen
-
-
Studenten versteckten. Die Soldaten steckten
den Kopf von Alim
-
-
Kurban in das eiskalte Wasser. Die 35jährige
Frau von Alim Kurban,
-
-
die die Folter ihres Mannes nicht mehr mit
ansehen konnte, leistetet
-
-
gegen die Soldaten Widerstand. Daraufhin
zogen die chinesischen
-
-
Soldaten die Frau Arzigül ganz nackt aus und
töteten sie durch
-
-
Folter. Der Sohn Abdulletip, der angesichts
der Brutalität der
-
-
Sicherheitskräfte aufgebracht war, tötetet
mit einer Axt einen
-
-
chinesischen Soldaten. Er wurde von den
Soldaten auf der Stelle
-
-
niedergeschossen. Der 8jährige Schwester von
Abdulletip, der den Tod
-
-
seines Bruders mit ansehen musste, warf sich
auf den Leichnam seines
-
-
Bruders. Ein chinesischer Polizist schlug mit
dem Gewehrkolben auf
-
-
den Kopf des Jungen und zertrümmerte ihm den
Schädel. Ca. 30-40
-
-
Bauern, die von dem Vorfall gehört hatten,
umzingelten die fünf
-
-
Soldaten. Die Soldaten schossen wahllos in
die Menge und verletzten
-
-
fünf Bauern und flohen anschließend. Am
folgenden Tag umstellten
-
-
nach vorliegenden Meldungen annähernd 100
Soldaten, unterstützt von
-
-
drei gepanzerten Fahrzeugen, die Ortschaft
Karakas in der Provinz
-
-
Keriye. Die Soldaten sammelten alle
Dorfbewohner auf dem Dorfplatz.
-
-
Die Soldaten nahmen dann vierzehn Bauern mit.
Wie im Brief
-
-
dargestellt wird, saßen die Bauern heute noch
in Haft ein, ohne
-
-
dass Anklage gegen sie erhoben worden wäre.
-
-
Laut einer Meldung unseres Reporters aus
Uçkun nahe der Stadt
-
-
Hotan, trafen sich 14 uigurische Studenten,
die Angst vor
-
-
Repressalien bei der Erfüllung ihrer
religiösen Pflichten hatten,
-
-
in einer 18km vom Dorf entfernten Wüste zum
gemeinsamen
-
-
traditionelles Gebet. Sie wurden beim Gebet
in der Wüste von dem
-
-
Soldaten festgenommen, nachdem ein Agent der
Regierung aus dem Dorf
-
-
die Sicherheitsbehörden benachrichtigt hatte.
Nach der Festnahme der
-
-
Studenten kam es zu einem gewaltsamen
Zusammenstoß zwischen
-
-
uigurischen Studenten und den chinesischen
Sicherheitskräften. 14
-
-
Studenten, die Waffen der Soldaten erringen
konnten, sind geflohen.
-
-
Die Sicherheitsbehörden, die die geflohenen
Studenten suchten,
-
-
schossen aus einem Hubschrauber heraus auf
die Studenten und töteten
-
-
sechs davon. Sechs Studenten sind
festgenommen worden. Drei
-
-
Studenten verloren durch Folter ihr Leben.
Die anderen drei
-
-
befinden sich noch in der Intensivstation.
(Brief in der Anlage)
-
-
Die brutalen Übergriffe der Einheiten der
chinesischen
-
-
Volksbefreiungsarmee in Ostturkestan dauern
mit unverminderter Härte
-
-
immer noch an. Die Menschen, die sich gegen
Übergriffe der
-
-
chinesischen Volksbefreiungsarmee wenden,
werden mit der
-
-
Anschuldigung, „die Freundschaft zwischen
der Armee und Bevölkerung
-
-
zu gefährden", verhaftet und strafrechtlich
verfolgt.
-
-
4. Die Verletzung der Religionsfreiheit
-
-
Die Verletzungen der Religionsfreiheit in
Ostturkestan haben 1999
-
-
ihren Höhepunkt seit dem Ende der
Kulturrevolution 1976 erreicht.
-
-
„Niemals seit der Kulturrevolution wurde das
in der chinesischen
-
-
Verfassung anerkannte Recht auf
Glaubensfreiheit so willkürlich
-
-
missachtet und verletzt wie im Jahre 1999",
heißt es in einem Report
-
-
der Menschenrechtsorganisation Gesellschaft
für bedrohte Völker
-
-
(GfbV) zur Lage der Gläubigen in
Ostturkestan. Die Lage von
-
-
Massenexekutionen von Gefangenen, Folter und
Massenverhaftungen aus
-
-
religiösen Gründen ist viel schlimmer.
Zurzeit wird die massive
-
-
Beschränkung der Religionsausübung mit aller
Härte fortgesetzt. Im
-
-
Artikel 36 der Verfassung des kommunistischen
Regimes in China,
-
-
hieß es noch: "Die Bürger der chinesischen
Volksrepublik haben das
-
-
Recht auf Religionsfreiheit." Die
verfassungsrechtlich zugesicherte
-
-
Glaubensfreiheit wird durch immer neue
Rechtsvorschriften
-
-
systematisch ausgehöhlt. Trotz der
verfassungsrechtlich
-
-
zugesicherte Glaubensfreiheit versucht die
chinesische
-
-
kommunistische Regierung durch immer neue
Rechtsvorschriften, den
-
-
Einfluss der Religion auf die uigurische
Bevölkerung zu untergraben.
-
-
Obwohl das Recht auf Glaubensfreiheit von der
chinesischen
-
-
Verfassung anerkannt wird, kann man mit an
Sicherheit grenzender
-
-
Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die
religiösen Aktivitäten
-
-
als illegale Aktivitäten angesehen werden.
Die chinesische Regierung
-
-
betrachtet die religiösen Aktivitäten
weiterhin als eine Bedrohung
-
-
für die Staatssicherheit.
-
-
Besonders nach der Forderung des
Staatspräsidenten Jiang Zemin, bei
-
-
einem Besuch im Juli 1998 in Ostturkestan,
alle religiösen
-
-
Aktivitäten in der gesamten Provinz Xinjiang
zu verbieten, haben die
-
-
Repressalien gegen die Ausübung des Glaubens
zugenommen. (Siehe
-
-
Anlage) Die chinesische Regierung schickte in
alle Moscheen in
-
-
Ostturkestan ihre Agenten und ließ die
Uiguren, die nur ihre
-
-
Religion ausüben wollen, mit der Begründung
verhaften, illegale
-
-
Aktivitäten geplant zu haben.
-
-
Obwohl die Religionsfreiheit gesetzlich
garantiert ist, ist es in
-
-
Ostturkestan verboten, dass die Beamten ihre
religiösen Pflichten
-
-
erfüllen. Zum Beispiel: Im von der
Betriebsführung der
-
-
Kabelfernsehanstalt der Stadt Urumqi
veröffentlichen Erlass Nr. 25
-
-
wird gesagt: „Den Arbeitern und Beamten ist
es untersagt, zu beten.
-
-
Widerhandlungen werden bestraft". Diese
Rechtsvorschrift wurde gemäß
-
-
der Rechtsvorschrift Nr. 7 der chinesischen
Regierung erlassen. Mit
-
-
willkürlichen Verhaftungen, Folter,
Berufsverboten, Schulverweisen
-
-
für die Kinder, wird Druck auf die Gläubigen
ausgeübt, um ein
-
-
Wohlverhalten zu erzwingen.
-
-
Rechtsvorschriften werden in Ostturkestan mit
aller Härte angewandt.
-
-
So werden die Bemühungen, den Einfluss der
Religion auf die
-
-
uigurische Bevölkerung zu untergraben,
fortgesetzt. Zum Beispiel
-
-
aus einem Bericht der Hotan Zeitung vom 30.
Oktober 1999 geht es
-
-
hervor, dass die Veterinärin des
Tierkrankenhauses im Bezirk
-
-
Tschira, Hürnisa Mettersun, entlassen und
wegen „langjähriger
-
-
illegaler religiöser Betätigung" verhaftet
worden ist, weil sie sich
-
-
mit einigen Arbeitskollegen zum gemeinsamen
Gebet getroffen hatte,
-
-
da die Behörden jegliche Treffen im Rahmen
der Ende April 1996
-
-
begonnenen Anti-Kriminalitäts-Kampagne
verboten hatten. (siehe
-
-
Anlage)
-
-
In der Stadt Hotan, im Südwesten von Xinjiang,
sind in den letzten 8
-
-
Monaten Tausende Personen aus der Arbeit
entlassen und Tausende der
-
-
Schule verwiesen, weil sie das rituelle Gebet
verrichtet haben. Aus
-
-
diese Weise versucht der chinesischen
Regierung besonders die
-
-
Jugendlichen von der Ausübung ihres Glaubens
fernzuhalten. Seit
-
-
kurzem ordnen die chinesischen Behörden in
Ostturkestan die
-
-
Schließung von Moscheen an. Die geschlossenen
Moscheen werden als
-
-
Regierungsgebäude benutzt. In dem Versuch,
religiöse Gruppierungen
-
-
zu zerschlagen, haben die chinesischen
Behörden in der Stadt Hotan
-
-
im Südwesten von Xinjiang Hotan seit 1997
1218 Moscheen geschlossen
-
-
und 939 Moscheen dem Erdboden gleich gemacht.
Ferner haben die
-
-
chinesischen Behörden im Zuge einer groß
angelegten Polizeiaktion
-
-
nahe der Stadt Hotan im Südwesten von
Xinjiang 118 Religionsschulen
-
-
geschlossen und 918 Schülern und 108 Lehrer
festgenommen. Am 18.
-
-
September 1999 wurden „reaktionäre" oder
„verbotene" religiöse
-
-
Schriften beschlagnahmt. Außerdem sollte die
Bevölkerung innerhalb
-
-
einer Woche die noch vorhandenen religiösen
Schriften bei den
-
-
Behörden abgeben.
-
-
Den Informationen des Informationszentrums
Ostturkestans zufolge
-
-
haben die chinesischen Behörden in Gulja von
510 Moscheen 148
-
-
geschlossen.
-
-
Aus einer im Amtsblatt Nr. 2 der
Parteikomitee der Stadt Gulja
-
-
veröffentlichen Meldung aus dem Jahr 1999
geht hervor, dass die
-
-
Zentralregierung Delegierten nach Gulja
sendet, um die Uiguren an
-
-
der Ausübung ihres Glaubens zu verhindern und
die Verbreitung des
-
-
muslimischen Glaubens einzuschränken. (siehe
Anlage)
-
-
In einem im April 1999 in der amtlichen
Justizzeitung Xinjiang
-
-
erschienenen Bericht wird bestätigt, dass
1999 in der Stadt Artus
-
-
669 Moscheen geschlossen wurden. Darüber
hinaus wurden nach
-
-
vorliegendem Bericht alle religiösen Führer
in Gewahrsam genommen
-
-
und 75 verhaftet. Alle religiösen Schriften
wurden beschlagnahmt.
-
-
Zwar gibt die chinesische Regierung die Zahl
der Moscheen in
-
-
Ostturkestan mit 10 tausend an, aber diese
Moscheen sind so kleine
-
-
Moscheen, dass nur ca. 100 Gläubige gemeinsam
das rituelle Gebet
-
-
verrichten können. Die chinesische Regierung,
die für den Bau der
-
-
Moscheen kein Geld zur Verfügung stellt,
schließt sogar die mit den
-
-
Spenden aus der Bevölkerung gebauten
Moscheen. Die vorhandenen
-
-
Moscheen sind für die muslimischen Uiguren
und andere muslimische
-
-
Völker in Ostturkestan mit einer
Bevölkerungszahl von 20 Millionen
-
-
nicht genug. Besonders nach der
Veröffentlichung der
-
-
Rechtsvorschrift Nr. 7 der chinesischen
Kommunistischen Partei im
-
-
Jahre 1999 wird versucht, die Kontrolle über
die Moscheen in
-
-
Ostturkestan zu verbessern. Im Zuge einer
politischen
-
-
„Umerziehungskampagne", die offizielle
Propagandateams durchführten,
-
-
wurden alle religiösen Autoritäten jährlich
durch die Regierung
-
-
geprüft. Sie werden gezwungen, die
Einheitspartei in ihrem Kampf
-
-
gegen den „Separatismus" zu unterstützen.
Wenn sie das nicht tun,
-
-
droht ihnen der Verlust ihrer Anerkennung.
Die
-
-
Religionsunterdrückung und die damit
verbundenen Repressionen haben
-
-
1999 ihren Höhepunkt erreicht. In einem am
28. Oktober 1999 in der
-
-
Hotan-Zeitung erschienenen Bericht wird
berichtet, dass der Vorbeter
-
-
der Dorfmoschee in der Stadt Karakas, Memet
Ali, seine Anerkennung
-
-
verloren hatte, weil er sich weigerte, in der
Moschee kommunistische
-
-
Propaganda für die Einheitspartei zu machen.
Er wurde verhaftet.
-
-
Der Vorbeter der Aydingölmoschee in der
Provinzstadt Sorbag, nahe
-
-
der Stadt Hotan, im Südwesten von Xinjiang,
Ömer Kari, wurde mit
-
-
der Begründung seiner Posten enthoben, sich
zu weigern, in der
-
-
Moschee kommunistische Propaganda zu
verbreiten und die 30minutige
-
-
Predigtzeit überschritten zu haben. Er wurde
nachher verhaftet.
-
-
Die Repressionen der chinesischen
Zentralregierung gegen die
-
-
Ausübungen des Glaubens werden immer
brutaler. Diese Repressionen
-
-
gehen sogar so weit, dass den Vorbetern
schriftlich vorgegeben wird,
-
-
was sie in der Moschee predigen sollen. Es
wurde verboten, von
-
-
einer Moschee eines Stadtviertels in eine
andere Moschee in einem
-
-
anderen Stadtviertel zu gehen.
-
-
Darüber hinaus erlaubt die chinesische
Regierung den Uiguren nicht,
-
-
die Mekkawallfahrt durchzuführen. 1999 haben
1200 Uiguren für die
-
-
Mekkawallfahrt einen Pass beantragt. Diese
Uiguren sind von der
-
-
chinesischen Polizei an der Ausreise
gehindert worden. Die Polizei
-
-
beschlagnahmte ihre Pässe. Dieses Jahr,
während des Fastenmonats
-
-
Ramadan, wollten 400
-
-
muslimische Uiguren die kleine Wallfahrt
durchführen. Nachdem sie
-
-
alle Visumsformalitäten erledigt hatten, sind
sie von der
-
-
chinesischen Polizei an der Ausreise
gehindert worden. 122 alte
-
-
Uiguren, die sich gegen die Polizei wehrten,
wurden festgenommen.
-
-
Die anderen wurden nicht wieder ins Hotel
gelassen, als sie vom
-
-
Flughafen wieder zur Übernachtung zum Hotel
zurückgekommen waren.
-
-
Das Polizeipräsidium in Peking hatte vor
Jahren die Hoteliers per
-
-
Erlass dazu aufgefordert, die Uiguren, die in
den Hotels übernachten
-
-
wollen, zurückzuweisen. Einige Betroffene
konnten gegen Geld in den
-
-
chinesischen Familien übernachten. Die
Ältesten wurden gezwungen, in
-
-
der Nähe des Flughafens unter freiem Himmel
zu übernachten. Die 4
-
-
Uiguren, die unter freiem Himmel übernachten
mussten, Eminahun
-
-
Torgay (72 Jahre), Tursun Ahun Yipci (64
Jahre aus Artus),
-
-
Abdulkerimahun Mezin (68 Jahre, aus der
Bezirksstadt Keriye), Kamer
-
-
Nisahan (65 Jahre, aus Keriye), sind
erfroren.
-
-
Trotz aller Repressionen geht der Kampf der
Uiguren mit aller Härte
-
-
weiter. Es gab auch Meldungen über gewaltsame
Zusammenstöße zwischen
-
-
kleinen Gruppen uigurischer Nationalisten und
den chinesischen
-
-
Sicherheitskräften in den Regionen Hotan,
Kashgar, Gulja und Aksu.
-
-
Die Uiguren setzen ihre nationale
Befreiungsbewegung fort. Die
-
-
Uiguren können aber im Kampf für ein freies
Uigurien oder
-
-
Ostturkestan nicht wie die Tibeter auf die
Weltöffentlichkeit
-
-
zählen. Bis heute versuchte die chinesische
Regierung systematisch
-
-
den Widerstand der Uiguren und anderer Völker
in Ostturkestan gegen
-
-
die Zerstörung ihres Landes und ihrer Kultur
zu kriminalisieren. Wer
-
-
in Xinjiang öffentlich für seine
Menschenrechte eintritt, wird
-
-
pauschal als "muslimischer Nationalist" und
"Separatist" verteufelt
-
-
und strafrechtlich verfolgt. Jede offene
Diskussion über die Rechte
-
-
der ortsansässigen Bevölkerung wird somit
unmöglich gemacht. Die
-
-
Situation der Uiguren ist durchaus mit der
Tschetscheniens,
-
-
Bosnia-Herzogowinas und Tibets vergleichbar.
-
-
-
-
-
Sehr geehrter Herr Kanzler,
-
-
-
Ich, als Unterzeichner dieses offenen Briefes an Sie,
fordere im Namen
-
-
-
der Bevölkerung Deutschlands, verzichten Sie bitte auf
die Hanauere
-
-
-
Atomanlage an China abzugeben. Die Minderheiten in
China haben
-
-
-
genug exiztenz Probleme ohne Ihre Atom Anlage Herr
Bundeskanzler!

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