-
(Günahım neydi
Allahım,
-
EU karşıtı olduğum
halde
-
Türkiye'yi EU önünde
rezil hale getiren adamlar susarken
-
ülkemi savunmak bana
düştü?..)
OFFENER BRIEF AN DER TAGESZEITUNG
"FRANKFURTER RUNDSCHAU"
Über Stellungsnahme von Peter Hinze (CDU)
zur Aufnahme der Türkei in die EU
Pries’s Artikel „Blickpunkt“ vom 16.11.2002 im Heft Nr.
267, Seite 5
Die Türken denken
aber etwas anders…
Nach dem Aufruf W.Giscard
d'Estaing verschärf Außenpolitik
Sprecher der CDU, Herr Peter Hinze, seine bekannte Haltung gegen die
Türkeisbeitritt in die EU und begründet er das wie d'Estaing
Offenheit. Was denken die Türken über solchem Hardliner? Als ein CDU Mitglied
möchte ich ihre Meinungen hier weitergeben. Auch in der undiplomatische
Offenheit!
Im September 1914 fuhren Göben und Breslau, damals größten
Kriegsschiffe Richtung Istanbul, die ein Duell in der Ägäis mit dem Briten
verloren hatten. Der „deutscher Mann“ in türkischer Regierung, Enwer Pascha ließ
diese unter unaufhörlichem Druck Deutschlands in dem türkischen Territorium
einreizen und verweigerte, sie den Britischen auszuliefern. Damit wurde das
türkische Reich unvorbereitet in den Krieg einbezogen. Am Ende waren die Türken
die großen Verlierer des Krieges. Heute noch fühlen sich die Türken von
Deutschland über den Tisch gezogen.
Als der frühere Außenminister Genscher (FDP) mit
unverzögerter Eile zwei Teilrepubliken von den fünf Ex-Jugoslawiens anerkannte,
sahen die Türken darin einen neuen deutschen Trick, wo durch viel Menschenblut
fließen werde. Dieses trügerische Vorgehen Genscher kostete tatsächlich hundert
tausende Menschen das Leben, es öffnete aber einen Lebensraum für Deutschland
Richtung Osten.
Da die Serben nachdem noch schwächer wurde, steht nur die
Türkei vor dem Baku’s und Kirkuk’s Ölfelder, über den neben USA auch Deutschland
eigene Interesse hat.
So denken die Türken über Deutschlands Außenpolitik und
fügen zu: Deutsche Außenpolitik richtet sich gegen eine stärkere Türkei. Einmal
sagte der verstorbener Politiker Osman Bölükbasi so: „Deutschland folgt strebig
seines traditionellen Außenpolitik, dessen Wurzeln in der Weimarer Republik
stehen, nun möchte sich mit seine damalige Marks, die letztlich während 2.
Weltkrieg erobert hatte, in der EU nochmals einigen; da die Türkei nicht
besetzten Gebiet gehöre, muss sie außerhalb der EU bleiben!“
Alle Gründe, die vor allem von CDU/CSU Politikern genannt
werden, nehmen die Türken diese deshalb als Scheingründe; sie denken dass alle
Rechten vom Bismarck über NS-Zeit zu den bis heutigen orthodoxiesche Konservativen
in der CDU/CSU und FDP-Rechten niemals eine stärkere Türkei wollen, weil eine
solche Türkei dem (im Hintergedanken schlafende) deutschen Imperialismus im Wege
stünde.
Deshalb lächeln die Türken über die Äußerungen Peter
Hinzes, die kürzlich in der FR zu lesen waren.